Neue Zuchtdatenbank der GdeB

Die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker GdeB hat ihr Projekt einer neuen Datenbank zur Erfassung der Pedigrees  in einem Mail an Verbandspräsidenten und Vorstandsmitglieder geschickt, mit der Bitte, diese an alle Mitglieder weiterzuleiten. Wir haben uns entschlossen, diese Informationen auf unserer Website zu publizieren.
Untenstehend findet Ihr die Informationen.

Anschreiben_Januar_2021

Einwilligungserklaerung_GdeB

Bei Fragen steht der Vorstand Euch gerne zur Verfügung.

 

GV 2021

Werte Mitglieder

Unsere Generalversammlung 2021 wird – gemäss COVID-19-Verordnung vom 15.12.2020 – in schriftlicher Form durchgeführt. Unsere Mitglieder erhalten alle relevanten Unterlagen (Rechnung 2020 / Budget 2021 / Revisorenbericht / Link zum Protokoll GV2020 / Bericht Präsidenten / Bericht Zuchtchef / Infos zu Belegstellen und Zuchtprogramm) in der 2. Hälfte Februar per Mail oder Briefpost.
Alle werden aufgerufen, Einwände oder Korrekturen schriftlich innert 30 Tage zurückzumelden.
Wer sich nicht meldet, erklärt damit sein Einverständnis.
Ob zu einem späteren Zeitpunkt noch ein physisches Verbandstreffen organisiert wird, lassen wir offen.

Protokoll-GV Buckfast 25.01.2020

Ich bedanke mich für Eure Unterstützung und wünsche Euch alles Gute.
Karl Ruprecht

Herzlich willkommen 2021!

Alles ist im Wandel:

Augenblicke, 
von denen Du Dir wünschst,
dass sie immer andauern, und

Augenblicke
von denen Du Dir wünschst,
dass sie niemals stattgefunden hätten.

Beide kannst Du nicht festhalten,
denn sie gehen vorüber.

Geniess die schönen Augenblicke und vertraue darauf,
dass die unangenehmen vorüberziehen.
Lebensfreude-Kalender 2018

Der Vorstand vom Buckfastimkerverband wünscht Dir, Deinen Lieben und Freunden ein gutes Jahr.

Frohes Weihnachtsfest 2020!

Das Jahr 2020 ist ein Jahr, welches uns allen sicher nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

Wir mussten lernen, mit ungeahnten Einschränkungen umzugehen. Liebgewordene Gewohnheiten und menschliche Nähe waren plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr.
Das hat viele von uns, menschlich und geschäftlich, an unsere Grenzen geführt.

Ich wünsche Euch allen Kerzenlicht erhellte Stunden, liebevolle Nachrichten von Euren Liebsten und trotz allem ein besinnliches Weihnachtsfest.

Vorstandsreise 2020

Am 22. und 23. August 2020 reiste die Vorstandsmitglieder des Buckfastimkerverband Schweiz nach Baden-Württemberg, um die Imkerschule Härtsfelder zu besuchen.

Die Begrüssung war sehr warm. Wir trafen motivierte Imker, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen grosszügig mit anderen teilen. Eine grosse Vielfalt von Praktiken wurde uns gezeigt.
Einige Imker betreiben einige Kolonien als Amateure, andere professionell oder semi-professionell. Sie überwintern und multiplizieren mehrere Hundert Kolonien in Italien.

Foto’s und Text: Didier Maillard

 

 

8. August 2020: Varroaauszähltag

Am 8. August 2020 fand der Auszähltag der Varroen der Bienenvölker, welche im VSH-Selektionsprogramm teilnehmen, statt.

Eine Möglichkeit für Imker und Imkerinnen, sich in das Leben von Bienennymphen einzumischen, eifrig nach Varroa-Familien zu suchen und nicht reproduktive Varroa-Weibchen zu finden, bietet der VSH-Auszählungstag.
Es ist unüblich, dass Imker und Imkerinnen sich mit den unreifen Stadien der Varroamilben auseinandersetzten.
Diese kleine Milbe, für die wir unfreundliche und total negative Gefühle hegen, lässt uns bei der VSH-Auszählung eine direkte, aber schädliche Intimität mit unseren geliebten Bienen erkennen.
Die Anzahl der getesteten Kolonien entsprachen der Anzahl der anwesenden Freiwilligen.
Es ging nicht um die Schnelligkeit und Geschwindigkeit jedes Einzelnen, sondern jedem war bewusst, dass die Qualität seiner Arbeit auch die Qualität unseres VSH-Programms beeinflusst.
Eine wohlverdiente Mahlzeit zwischendurch ermöglichte es allen, eine Pause zu machen und Kontakte zu knüpfen oder zu festigen.
Ein grosser Dank geht an die Organisatoren und Teilnehmer der Zählung. DANKE

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Foto’s und Text: Didier Maillard

Der Name „Buckfast“ gehört wieder allen Buckfast-Imkern

Gutes Ende eines elendigen Rechtsstreits: Das Obergericht des Kantons Thurgau hat entschieden, dass die Marke „Buckfast“ nichtig und zu löschen ist. Sie darf also nicht länger von einem Imker für sich persönlich beansprucht werden.

Über Jahre hinweg hat ein ehemaliges Mitglied unseres Verbands andere Buckfast-Imker mit Klage-Androhungen und Entschädigungs-Forderungen eingedeckt, wenn sie „Buckfast-Königinnen“ zum Kauf angeboten haben. Tatsächlich hatte dieser Imker vor 20 Jahren die Marke „Buckfast“ in der Schweiz für sich privat beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum schützen lassen – eigentlich ein juristisches Unding, aber damals war es leider möglich. 2010 wurde der Markenschutz sogar nochmals um 10 Jahre verlängert.

Weil der bisherige Inhaber der Marke „Buckfast“ auf seine Ansprüche pochte und keinerlei Einsicht zeigte, blieb nur der Rechtsstreit vor dem Obergericht als einziger Weg offen, um die unhaltbare Situation zu bereinigen.

Klage vor Gericht

2019 stand die Verlängerung des Markenschutzes an. Bei dieser Gelegenheit hat der Vorstand unserer Vereinigung entschieden, gegen eine erneute Verlängerung des Markenschutzes eine Klage einzureichen. Wir engagierten dafür den spezialisierten Rechtsanwalt Dr. Willi Egloff aus Bern, der in seiner Begründung der Klage beim zuständigen Obergericht des Kantons Thurgau (dem Wohnsitz des Beklagten) überzeugend aufzeigen konnte, dass „Buckfast“ nicht einer Privatperson gehören, sondern von allen Bienenhaltern benutzt werden darf, welche die Biene von Bruder Adam züchten.

Das Obergericht folgte den Argumenten unseres Rechtsanwalts vollumfänglich und stellte fest, dass die Eintragung ins Markenregister von Anfang an nichtig war. Sämtliche Verfahrenskosten sowie unsere Anwaltskosten müssen durch den unterlegenen Imker getragen werden. Es hätte für ihn zwar noch die Möglichkeit bestanden, die Klage bis vor Bundesgericht weiterzuziehen. Angesichts der Aussichtslosigkeit hat er aber darauf verzichtet, das Urteil akzeptiert und die Kosten bezahlt.

Sieg für die Buckfast-Biene

Damit ist dieser unangenehme Rechtsstreit definitiv beendet und unser Verband hat auf ganzer Linie Recht erhalten. Freudig darf unser Präsident Karl Ruprecht heute sagen: „Der Name Buckfast gehört wieder uns allen. Nämlich allen Bienenhaltern, welche das Erbe von Bruder Adam weiterführen und die Buckfastbiene gemäss dem Zuchtreglement der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker züchten.“

Für weitere Informationen stehen Präsident Karl Ruprecht und Aktuar Simon Spengler gern zur Verfügung. Interessierte können das Urteil hier lesen und herunterladen: 

Download (PDF, 473KB)

 

Coranovirus (COVID-19)

Liebe Mitglieder

Der Frühling ist mit seiner ganzen Kraft angekommen. Es blüht, summt und riecht himmlisch. Ein einzigartiges Feuerwerk für unsere Augen, Ohren und Nase. Eine wahre Freude, dies alles zu bemerken und zu spüren.

Alles bestens? Leider nein.
Seit Wochen mehren sich die Auswirkungen eines kleinen Bösewichts: der Coronavirus.
Der Massnahmenplan des BAG’s wird laufend  und ergänzend definiert und auch wir werden uns daran halten. (bag-coronavirus.ch)
Die Konsequenz daraus ist, dass bis auf Weiteres, keine Höck’s mehr stattfinden werden.  Wir werden Euch mitteilen, ab wann es wieder möglich sein wird. Informationen folgen.

Weiter hat BienenSchweiz aus aktuellem Anlass eine spezielle Seite für Informationen aufgeschaltet: Informationen Coronavirus

Lasst es Euch gut gehen, bleibt gesund und geniesst die Zeit mit Euren Bienen!
Herzlichst Karl Ruprecht

Rückblick auf die Jubiläumsfeier vom 25.01.2020

25 Jahre Buckfast Imkerverband  Schweiz – Ein Grund zum Feiern!
Bericht von Monika Gerlach o2.02.2o2o

Ende Januar trafen sich in Reiden (LU) die Mitglieder des Buckfast Imkerverbandes Schweiz (BIVS), um ihre jährliche Generalversammlung durchzuführen. Dieses Mal gab es noch einen weiteren Grund für die Zusammenkunft. Der Verein feierte sein 25-Jahr- Jubiläum!

Am ersten Oktober 1995 wurde der BIVS in Ziegelbrücke von 22 Züchtern gegründet. Die Hauptaufgabe des Verbandes war und bleibt die Zucht. Denn bei der Einführung dieser Biene in die Schweiz war sie noch nicht ausreichend an unsere Umwelt angepasst. Im Laufe der Jahre wuchs der Verein, heute zählt er 205 Mitglieder. Für den sehr lebendigen Verein steht eine gute Ausbildung ihrer Imker und Imkerinnen weit oben auf der Agenda. So finden im Laufe des Jahres regelmässig Höcks statt, an denen sich die Vereinsmitglieder austauschen können. Im letzten Jahr gab es zusätzlich einen Einführungskurs von Guillaume Misslin (Arista Bee Research) in die instrumentale Besamung. Züchtertage und ein Schulungsprojekt zu dem Thema Varroa Sensitiv Hygiene (VSH) stossen auf grosses Interesse im Verein.

Darauf ist Karl Ruprecht sehr stolz. Er präsidiert den Verband seit sechs Jahren und wurde auch für weitere drei Jahre einstimmig bestätigt. Dass es gut läuft, sieht man auch daran, dass es im Vorstand nur eine Demission gab. Guy Rouiller trat als Vizepräsident zurück und gab das Zepter an Didier Maillard weiter. Mit Didier Maillard sind die französischsprechenden Mitglieder weiterhin  im Vorstand vertreten.

Grussbotschaften kamen von vielen Seiten. Mathias Götti Limacher, Zentralpräsident von Bienen Schweiz, dankte für das grosse Engagement bei fachlichen Weiterbildungen und dafür, dass internationale Kontakte intensiv gesucht würden. Denn nur gemeinsam könne man das Optimum für die Bienen erreichen, so Götti Limacher.
Auch Linus Kempter, der frischgebackene Präsident von mellifera.ch,  gratulierte ganz herzlich zum Jubiläum. Er zitierte Worte von Bruder Adam, wonach die Buckfastimker immer auf der Suche nach der besten Biene seien. Die Vision vom BIVS, einmal eine Biene zu haben, die ohne Varroa-Behandlungsmittel leben kann, teilt er und lobt die grossen Anstrengungen des Vereins auf diesem Gebiet.
Mit einem Zitat von Galileo Galilei überbrachte Silvio Streiff die Grussbotschaft vom Schweizerischen Wanderimkerverband. «Die Neugier steht immer an erster Stelle des Problems, das gelöst werden will». Der Verband sei glücklich, dass man untereinander auskomme, denn die Völker stünden häufig nebeneinander.
Emil Breitenmoser von apiservice GmbH und Markus Müller, Vizepräsident der Carnica.ch, haben ihre Grussworte direkt dem Präsidenten überbracht und mit ihrer Anwesenheit die Jubiläumsversammlung bereichert.
Das Thema Zusammenarbeit griff auch Magnus Menges, Vorsitzender der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker e.V. (GdeB) in seiner Rede auf. Dem Verband sei es gelungen, eine Befriedung zwischen den Imkern verschiedener Rassen zu erreichen. Das sei im besonderen Karl Ruprecht zu verdanken. Weitere Herausforderungen müssen noch gemeistert werden, so muss bis zum Jahr 2023 ein gemeinsames Herdenbuch erstellt sein, um damit die Voraussetzung für die Mitgliedschaft bei «apisuisse» zu schaffen.
Benjamin Dainat vom Zentrum für Bienenforschung überbrachte Grussworte und er freut sich zu hören, das von BIVS die Mitgliedschaft bei «apisuisse» angestrebt werde.

Am Nachmittag konnten die angereisten Mitglieder drei interessanten Vorträgen lauschen. Den Anfang machte Guillaume Misslin  mit einer sehr guten Einführung in die Genetik in der Bienenzucht. Die Materie ist anspruchsvoll, gerade die Herausforderung Bienen zu züchten, welche neben den definierten Zuchtmerkmalen weitere VSH-Eigenschaften aufweisen. Darum sei es wichtig, eine grosse Varietät unter den Bienen zu erhalten, und dazu braucht es den Austausch zwischen Züchterinnen und Züchtern.

Der Gast mit der längsten Anreisezeit war Werner Gerdes aus dem schönen Münsterland (D). In seinem ausführlichen Vortrag ging es unter anderem um die Grundlagen der guten Imkerpraxis. So sei der Erfolg vom Standort, dem Können des Imkers/der Imkerin, den Königinnen, der Beute und der Betriebsweise abhängig. Seit dem Jahr 2015 arbeitet er daran, eine VSH-Biene zu züchten.

Auch im letzten Vortrag von Dr. Eva Frey ging es um die Varroa. In einem grossen EU-Projekt untersucht sie verschiedene Strategien der Bienen, mit der Milbe zu leben. Denn an einigen europäischen Standorten gibt es Völker, die ohne Varroabekämpfung überleben. Von diesen Völkern wurden 40 begattete Königinnen nach Hohenheim (D) geholt. Das Fazit: Nach zwei Jahren waren alle untersuchten Völker eingegangen. Der Einfluss der Umwelt auf die Biene scheint sehr wichtig zu sein, dies muss noch genauer untersucht werden. Das Projekt wird weiter verfolgt, denn es bleiben noch viele unbeantwortete Fragen.

Mit einer lebendigen Podiumsdiskussion endete der Jubiläumstag der Buckfastimker in Reiden.

 

 

 Ich möchte mich bei allen, die zum Gelingen unserer Jubiläumsfeier beigetragen haben, von Herzen danken! Es war ein einmaliger, einzigartiger und feierlicher Anlass! Alle Rückmeldungen und Gratulationen habe ich mit grosser Freude entgegengenommen und an den richtigen Stellen weitergegeben. Danke!
Karl Ruprecht